Tränenmeer

Ich weiß du wirst das hier nie lesen… 

Ich weiß du wirst das hier nie lesen… und wir werden nie mehr miteinander sprechen können, dabei wollte ich dir doch noch so viel sagen und zeigen. Dabei weiß ich nicht mal ob du da bist und mich hörst und noch mitbekommst was passiert. 

Du bist, von uns gegangen

Du bist nicht mehr da

Sag passt du auf, wenn ich falsche Sachen mache

Bist mein Engel, wirst es immer sein

Fuck wie sehr ich mir nur wünsche, du kämst wieder heim

Bist jetzt schon ’ne ganze Weile oben in den Sternen

Ich Sitz am Fenster, allein, guck in die Ferne

Denn ich kann nicht schlafen und frag mich, wie es dir geht

Gott warum sehn, nein ich kann es nicht verstehen

Kannst du mich hören, wenn ich für dich singe?

Sag kannst du mich seh’n, wenn ich wieder scheiße bau?

Und dabei ertrinke, in meinem Tränenmeer

Ich fühl mich so leer (ich fühl mich so leer)

Bist nicht mehr da, ich vermisse dich so sehr

In meinem Tränenmeer

Es ist so viel passiert, ih habe so viel geschafft. Karriere. Abschluss. Leistung und Abliefern. Meist stehe ich ziemlich gut da und halte dem Druck stand. Bekomme alles hin, bin stark! 

Du warst mein Vorbild, ich wollte immer sein wie du

Die besten sterben jung, für diese Welt warst du zu gut

Ich werd’s vermissen, wie wir in die Häuser ziehen

Erinnerungen bleiben, nein ich vergess es nie

Siehst du diesen Engel, der steht vor deinem Grab

Der gleiche hier bei mir, das letzte was ich von dir hab

Dein Herz wird nie wieder schlagen

Doch ich trag dich bei mir solange ich atme

Kannst du mich hören, wenn ich für dich singe?

Sag kannst du mich sehen, wenn ich wieder Scheiße bau?

Und dabei ertrinke

Ich hab’s nie gesehen, wie sehr du leidest

Sagst es wär alles okay doch innerlich am verzweifeln

Bitte verzeih mir

Und lass ein Teil hier von dir, von dir

Und trotzdem habe ih gerade Eindach das Gefühl es steht alles still! 

Es fühlt sich alles so leer und einsam an. Alleine. Leer. Bist nicht mehr da und ih vermisse dich so sehr. Habe das Gefühl ih versinke in meinem Tränenmeer. Fühlt sich grade alles anstrengend an. Hamsterrad. Kraftaufwand. Kämpfen und Stark sein! 

Sag kannst du mich hören, wenn ich für dich singe?

Sag kannst du mich seh’n, wenn ich wieder Scheiße bau?

Und dabei ertrink, in meinem Tränenmeer

Ich fühl mich so leer (ich fühl mich so leer)

Bist nicht mehr da, ich vermiss dich so sehr

In meinem Tränenmeer

Ich hoffe du bist da noch irgendwo. Nein ich weiß das! Denn ich trag die bei mir solange ich atme. Und hast alles gesehen was ich geschafft und gemacht habe. Aber auch wenn ich mal wieder mit mir struggle- aber auch das ist okay. Voll okay. Und du siehst mit, und da ist viel mehr als mein Tränenmeer und auf einmal fühle ich mich garnicht mehr so leer. Und irgendwie ist ja doch alles okay und ein Teil von dir ist noch hier! 

Ich hoffe du siehst mich wenn ich doch mal Scheiße baue und das Gefühl habe in meinem Tränenmeer zu versinken.Nein ich weiß es! Und meist bekomme ich doch alles ganz OK hin! 

*Songtext: Tränenmeer by Luna 

Love, Hanna ❤

Songtext

Es ist jetzt 10 Tage her seitdem du meinen Geburtstag vergessen oder auch ignoriert hast. Ich weiß nicht was die richtige Bezeichnung ist, denn wir haben keinen Kontakt mehr. 51 Tage sind es nun schon.

Habe ich aber nicht gezählt, sondern von einem Finanztoolrechner im Internet ausrechnen lassen. Ich leide jeden Tag, weißt du das eigentlich? Denkst du überhaupt an mich, an die Zeit, an uns? An unsere Versprechen? An DAS Versprechen? Wir lassen uns niemals alleine. Bist du dann streng genommen eigentlich noch da? Oder hast du das Versprechen gebrochen? Oder was denkst du dir eigentlich? Eigentlich wusste ich das immer irgendwie, wenigstens so ein bisschen.

Ganz ehrlich, ich bin mit der Fresse voll auf den Asphalt geknallt (ist 100 pro auch irgendein Songtext, ich kenne ja auch nichts anderes) und jetzt blute ich, bin zerschunden und kaputt. Und ich heule natürlich, weil ich mich selbst bemitleide, weil alles kaputt ist. Ich kaputt bin. Das ist einfach sehr egoistisch, aber ich hätte dich gerne wieder, weißt du?

Ich weiß nicht, ob ich deinen letzten Worten Glauben schenken kann. Das wir vielleicht bald, in ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren wieder Kontakt haben werden. Es ist ja nicht so, als wären wir nie miteinander zurechtgekommen oder als hätte das nicht gepasst. Das ist ja das schlimme… wenn ich streng nach deinen Worten gehe und das mit dem vergleiche was war, war dort nichts. Wenn ich dem Glauben schenke, was meine Freunde sagen und was ich denke, wenn ich mir alte Chats von uns durchlese (ich habe sie nicht gelöscht, hast du?) dann merke ich, dass da ziemlich viel war. Diese ganze Wut, Trauer, Eifersucht, Liebe, Freude, Geborgenheit, Sehnsucht und in Summe eine riesengroße Verwirrtheit. Wir waren beide Hoffnungslos überfordert und immer wenn einer einen Schritt auf den anderen zugegangen ist, dann ist der andere direkt weggerannt. Das konnte ja nicht funktionieren.

Wir haben uns damit bewusst verletzt, weil wir doch eigentlich wussten, was der andere braucht oder es zumindest gespürt haben sollten. Haben wir das? Ich habe doch keine Ahnung mehr. Ich weiß nur, dass ich dich loslassen muss. Ich muss das alles loslassen. Die Hoffnung gehen lassen und weitermachen. Die anderen haben ja recht. Aber wenn ich das mache… dann breche ich unser Versprechen. Das einzige Versprechen, das mir jemals etwas wert war.

-Love, Hanna<3

Das Versprechen

Es ist manchmal als wärst du tot. Das klingt natürlich drastisch, aber wenn man das jetzt ganz genau betrachtet bist du einfach nicht mehr da.

(…) manchmal frag ich mich ja schon, was machst du wohl grade so.

Also nicht das mich das irgendwie beschäftigt,

ich bin mittlerweile voll gefestigt (echt jetzt)

Ob ich die Tage zähle seit du weg bist?

Klar, als hätte ich 412 Tage nichts besseres zu tun.

-Love, Hanna ❤

Vermissen

Dich und dich und dich. Euch drei. Übers Vermissen.

Ich habe vieles nicht verstanden, was du gemacht hast. Manchmal warst du mir zu nah. Ich war ein Mensch mit lockeren Bindungen, Freundschaften, die ja nicht zu tief gingen. Weil ich meine Mauer nicht verlieren wollte.

Du legtest dich in mein Bett und stelltest mir diese Frage. Und dann diese. Und ich wusste nicht mehr weiter. Für deine Art liebte und hasste ich dich gleichermaßen. Laut, groß, präsent, ehrlich, schmerzhaft. Und entfernte mich von dir. Weil ich nicht schwach sein kann. Nicht schwach sein will. Habe mich gefragt, ob es sein kann, dass wir einfach nicht zusammenpassen. Dabei waren wir perfekt füreinander. Du warst so viel, so viel mehr als ich. Habe dich infrage gestellt – statt mich. Schaudere, wenn ich meine Nachrichten an dich noch einmal nachlese, die ich aus Angst schrieb, aus Verunsicherung, aus … Dummheit. Es tut mir leid. Ich hätte dir das eher sagen sollen. Eher vor deiner Tür stehen sollen. Eher für dich da sein sollen.

Weil du nicht mehr da bist. Und ich vermisse dich jeden Tag.

Ich kriege eine Einladung, dahin, und will dich schon fast fragen, ob wir hingehen, Auto packen und los – dann fällt mir ein, dass das irgendwie nicht mehr geht. Dass diese Zeiten vorbei sind. Kurz kriege ich keine Luft mehr. Ich denk oft an dich. Bei diesem Song. Und diesem und eigentlich allen in dieser Playlist. Bei allem was du gerade machst, an dem ich nicht mehr teilhaben kann. Vor allem jetzt bei deinem völlig neuen Lebensabschnitt. Ich würde so gerne, aber es ist zu weit verfahren. Verkeilt. Weil es nie ganz, aber auch nie gar nicht ging. Weil ich niemanden sonst habe, mit dem solche Dinge gehen: “Ich wüsste nicht, wen ich mitnehmen sollte”, tippe ich die Mail dann. Und sage ab.

Weil auch du nicht mehr da bist. Irgendwie. Und ich vermisse dich jeden Tag.

Ich lege mich um 11 in die Sonne, immer mehr liebe Menschen kommen dazu. Wir lachen, Musik läuft, 26 Grad, irgendjemand holt Bier. Ich schaffe es, kein einziges Mal an dich zu denken. Dann schließe ich zu Hause die Tür auf, 18 Uhr ist durch. In dem Moment, in dem mein Schlüssel sich im Schloss umdreht, fällt alles wieder von mir ab. Die Stimmen, das Lachen, als wäre mit einmal alles verstummt, obwohl wir uns schon an der letzten Straßenecke verabschiedet haben. Die Wohnung, die stockdunkel ist, weil ich vorher alles zugezogen habe. Und vor allem: Leer. Ohne dich. Ich war so abgelenkt, dass mich der Schmerz jetzt wieder volle Breitseite umhaut. Du warst alles, was ich nicht war. Du dachtest nie nach, ich viel zu viel. Du bist alles, was ich nicht bin. Dann suche ich mir Ablenkung.

Weil auch du nicht mehr da bist. In meinem Leben. Leider. Und ich vermisse dich jeden Tag.

-Love, Hanna<3

Warum jetzt?

und jetzt…?!

Und jetzt kommst du und sagst das du es gerne versuchen möchtest!

Das habe ich mir vor ein paar Monaten so sehr gewünscht, so sehr gehofft und mir so oft erträumt…

Und jetzt kommst du und sagst das du es gerne versuchen möchtest.

Warum grade jetzt?

Warum heute?

Was ist jetzt anders?

Hast du vielleicht auch gerade an mich gedacht so wie ich an dich?

So wie ich es jeden Abend tu wenn ich nicht schlafen kann?

Denkst du manchmal in deinen schwachen Momenten auch an mich?

Aber warum jetzt?

Ich bin noch immer die Gleiche?

Bist du denn noch der Gleiche?

Aber warum jetzt?

Vielleicht bin ich nicht mehr die Gleiche?

Und vielleicht hast du dich auch verändert?

Aber warum jetzt?

Denn ich bin nicht mehr die Gleiche!

Aber du bist es immer noch, der Gleiche

Warum jetzt? 

-Love, Hanna<3

Ein Brief an die Liebe

ein Liebesbrief.

Hallo Liebe,

ich möchte dir danken!

Ich habe dich damals vermisst, weil mir nicht klar war, dass du immer an meiner Seite warst. Du hast dich von der Seite gezeigt, die mich hat Frust, Enttäuschung, Trauer, Leid und Ohnmacht spüren lassen. Du hast mir nicht gesagt, wie es anders – wie es besser – geht.

Danke für diese wertvollen Erfahrungen.

Ich habe nie an dir gezweifelt. Ich habe immer die Liebe zu meiner Familie und zu meinen Freunden fühlen dürfen.

Dafür möchte ich dir danken!

Du hast mir jemanden gezeigt. 

Ich kann Abstand von mir nehmen und Nähe zu ihm zulassen.

Er hat diese kleinen Härchen an den Ohren. Wenn das Licht richtig steht, entdecke ich sie immer wieder aufs Neue und freue mich über jedes davon. Er macht vor dem Einschlafen dieses Geräusch, das so klingt als würde er lachen – damit schickt er auch mich an jedem Abend mit einem Lächeln in den Schlaf. Er ist großzügig, optimistisch, liebevoll, nahbar, enthusiastisch, kreativ und kindlich verrückt. Er liebt seine Familie und seine Freunde, ist loyal und hat diese Vorstellung vom Menschen als Atom. Er ist stark, groß und hat so seine ganz eigenen Vorstellungen vom Leben. Ich würde mir wünschen, dass es für immer so bliebe. Nein, ich wünsche mir für ihn, dass er sich weiterentwickelt und jeden Tag so nimmt, wie er sich ihm bietet. 

Ich möchte dir danken, dass ich ihn so intensiv spüren darf.

-Love, Hanna ❤

Du machst mich wahnsinnig und genau deshalb mag ich dich

Weil kein Außerstehender beurteilen kann, warum sich zwei Menschen lieben …

Du machst mich wahnsinnig

Du treibst mich zur Weißglut

Deine dummen Sprüche

Manchmal könnte ich dich einfach …

Aber ohne dich wäre mein Leben langweilig

Ohne dich würde ich wie in einem Schwarz-Weiß-Film leben

Du bringst Farbe in mein Leben

Bringst mich an meine Grenzen

Vor allem an meine nervlichen

Manchmal würde ich gerne heulen, weil du mich so fertig macht

Deine Art ist manchmal einfach *argh*

Ich würde dir gerne den kopf abreißen

Oder dir eine schmieren

Oder heulen

Oder dich anschweigen

Aber das kann ich nicht

Und zwar nicht nur, weil ich gerne rede

Sondern auch, weil du du bist

Du bringst mich zum lachen

Bis ich Bauchschmerzen habe

Oder grunze wie eine behinderte Kuh

Lachen wie ein Prinzessin kann schließlich jeder

Apropos Prinzessin

Ich mag es, wenn du mich so nennst

Auch wenn ich weiß, dass es von dir nicht positiv gemeint ist

Weil dann nennst du mich Schnucki

So wie ich dich nenne

Wo wir bei mögen sind:

Ich mag deinen Geruch

Ich mag es dir durch die Haare zu wuscheln

Dir den Rücken zu kraulen

Ich mag es mich mit dir zu streiten

Dich anzumotzen

Dir zu widersprechen

Weil wir nie einer Meinung sind

Und wir uns in einem aber immer einig sind:

Wir mögen uns

Gott weiß warum und wir

Weil wir uns so ähnlich sind

Wir niemanden brauchen, der uns nach den Mund redet

Wir uns selber toll finden

Und genau das an dem anderen mögen

Weil wir so gleich

Und doch so verschieden sind

Weil du hier und morgen dort bist

Und ich nie von meinem Platz weiche

Weil wir wir sind

Und uns niemand verstehen muss

Außer wir beide

Weil du es mit mir aushälst

Und ich mit dir

Und wir genau deshalb genug sind

Hommage an Nicholas Sparks

Ich habe sechs Monate auf den Moment gewartet, dass irgendwas nicht stimmt, dass ich Bedenken bekomme oder du die Sache beendest.

I’m falling in, I’m falling down.

I wanna begin, but I don’t know how.

Ich muss aussehen, wie ein Frosch mit Schnappatmungen und du grinst einfach nur. Dieses breite Grinsen, was du immer in den unpassendsten Momenten rausholst. Wenn ich im kleinen Laden hinter der Uni stehe und nicht an die Cola komme, weil ich mal wieder zu klein bin oder wenn ich dir betrunken versuche weiszumachen, dass dieser eine Weg ja viel schneller ginge und du es natürlich besser weißt. Dann bleibst du einfach stehen, während ich mich aufrege und grinst seelenruhig.

Ich will es dir seit Tagen sagen, weil sich alles verändert hat. Aber ich finde weder die richtigen Worte, noch den richtigen Moment. Die drei magischen Worte- abgesehen von „Wir überbacken das!“. Jetzt liegen wir hier in deinem Bett in deinem Zimmer in deiner sporadischen Studentenwohnung und ich platze fast vor Gefühlen. 

To let you know how I’m feeling,

I am high on hope, I am winning.

Mit dir ist es wie fliegen. Mit dir ist es endlich unendlich einfach, würde Prinz Pi dazu sagen. Kein Drama, keine Telenovela, kein Spielfilm.

Angelacht, rumgemacht, wenig drüber nachgedacht. Und dann hab ich mich Hals über Kopf in dich verliebt. In die kleinen Falten, die deine Augen werfen, wenn du strahlst. In die Art, wie du meinen Namen sagst und manchmal im Spaß „Perle“ oder „Frau“ sagst, weil man das nunmal so macht. In deine Art nicht über Menschen zu urteilen, deinen Blick auf die Welt und vor allem in die Tatsache, dass du aus mir einen Menschen machst, auf den ich zum ersten Mal stolz sein kann. 

Hand in hand, sparkling eyes,

the days are bright and so are the nights.

Liebe sollte sich sicher anfühlen. Und trotzdem wild. Mir dir fühlt sich der Alltag so lebendig an. Ich habe sechs Monate auf den Moment gewartet, dass irgendwas nicht stimmt, dass ich Bedenken bekomme oder du die Sache beendest und dich in die Schlange der Unverbindlichkeitsverfechter unserer Generation einreihst. Ich habe sechs Monate harte Überzeugungsarbeit geleistet um meinem verkorksten Herz beizubringen, dass dieser Moment vorerst nicht kommen wird. Weil du mich genauso willst, wie ich dich. Weil’s passt.

Let me walk through life with you,

everybody dreams of having what we do.

Like a rolling thunder you pull me out from under.

Du warst noch nie ein Mann vieler Worte, lieber zeigst du mir was du fühlst. Du liegst über mir, schaust mich unendlich liebevoll an, streichst mir eine Strähne aus dem Gesicht und drückst deine Lippen auf meine Stirn. Nicholas Sparks wäre garantiert dahingeschmolzen. Und auf einmal ist es ganz einfach. Es fühlt sich wie fallen an, als ich dir leise ins Ohr flüstere, dass ich dich liebe. Und es fühlt sich wie aufgefangen werden an, als du mir sagst dass du das gleiche fühlst. „Verdammt, ich liebe dich auch.“ 

Now I want let you go,

now you know: I’ve been crazy for you all this time.

I’ve kept it close, always hoping,

with a heart on fire.

*Heart on fire/ Scott Thomas

-Love, Hanna ❤

DU

Für die allerbeste Tante der Welt

Ganz egal wo wir landen, mein Zuhause ist Keon Ort, das bist Du!

Das ist Familie, Liebe, Rückhalt, das Meer, der Wind in den Haaren, die Wellen, Salz auf der Haut, Lachen, Unterstützung, Endlos und manchmal auch kompliziert.

Mein Zuhause ist kein Ort, ganz egal wo wir landen, das bist Du!

Schon immer, du bist da, einfach so, selbstverständlich, dafür Wollteich einmal DANKE sagen!

DANKE das es dich gibt, das Du so bist wie Du bist ❤

DANKE das mein Zuhause kein Ort ist- DANKE das Du mein Zuhause bist!

-Love, Hanna

Geschwisterliebe

Eine Liebeserklärung an meinen kleinen Bruder.

Jeder wird irgendwann erwachsen – die Beziehungen zu Geschwistern allerdings nur bedingt. Ich bin 24 Jahre alt und streite mich mit meinem Bruder immer noch über die belanglosesten Kleinigkeiten. Wir können uns dabei immer noch unfassbar hässliche Dinge ins Gesicht fauchen, ganz wie früher. Ich darf das. Und ich darf außerdem gnadenlos fies über meinen Bruder herziehen. Aber wehe ein Außenstehender verliert ein schlechtes Wort über ihn.

Geschwisterbeziehungen sind irgendwie sonderbar und werden mir immer ein Rätsel bleiben. 

Die größte Streiterei beginnt amüsanterweise alljährlich vor Weihnachten, wenn es um das Weihnachtsessen geht. Wir sind uns einfach nicht einig und wir haben beide spezielle Wünsche. Natürlich gäbe es Kompromisse, jedoch ist keiner von uns beiden bereit einen einzugehen. Meistens einigen wir uns – Sonst gewinne meistens ich – aber alleine aus dem Grund, da ich meist öfter koche.

Seltsamerweise sitzen wir schlussendlich jedes Jahr an Heilig Abend friedlich zusammen, kippen uns Rotwein hinter die Binde und haben uns lieb. 

Geschwister sind in der Tat etwas Sonderbares. Ich merke, dass ich meinem Bruder auch heute noch nicht das teurere Weihnachtsgeschenk oder das größere Stück Apfelkuchen gönne… und gleichzeitig würde ich alles was ich besitze und je besitzen werde aufgeben, um ihn behalten zu dürfen. 

Happy Birthday kleiner Bruder!

Ich habe dich lieb und bin froh das es dich gibt ❤

Love, Hanna